Uhrglas

Das Uhrglas ist die durchsichtige Abdeckung auf der Oberseite einer Uhr, so dass man das Ziffernblatt und Zeiger sehen kann. Das Uhrglas ist in unterschiedlichen Materialien und Qualitäten verfügbar; jedoch werden von Herstellern derzeit meist mineralische Kristalle eingesetzt, die auf den meisten Uhren auf der Webseite im Einsatz sind. Hier können Sie mehr über die einzelnen Arten von Uhrglas und deren Features erfahren.

Mineralien

Uhren mit mineralischen Kristallen auszustatten ist eine gängige Vorgehensweise, das diese aus wärme-behandeltem oder Chemikalien ausgesetztem Glas erstellt werden, so dass diese widerstandsfähiger gegen Kratzer sind. Dies führt dazu, dass mineralische Kristalle im Vergleich zu gewöhnlichem Glas robuster sind; jedoch können Kratzer und Dellen mit der Zeit auch auftauchen – Saphir ist noch widerstandsfähiger. Sollte ein Uhrglas Kratzer aufweisen ist es ratsam, dieses auszuwechseln. Nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern hauptsächlich da die Stärke des Materials gesenkt wird und dieses somit anfälliger für Erschütterungen ist, welches durch Stöße ausgelöst werden kann. Ein mineralischer Kristall hat eine Vickers-Härte von 500-800.

Saphir

Saphir ist das teuerste Uhrglas, da Saphir-Kristalle sehr widerstandsfähig sind aus kristallisiertem Aluminiumoxid gemacht werden, welches unter hohen Temperaturen entsteht. Saphir ist widerstandsfähiger als alle anderen Uhrgläser und zerbricht nur in sehr seltenen Fällen, da Saphir extra widerstandsfähig gegen Kratzer ist und bis zu sieben Mal härter als Stahl ist. Saphir-Kristalle haben eine Vickers-Härte von 2200-2300 (deutlich mehr als mineralische Kristalle). Saphir-Kristalle sind teurer in der Herstellung und werden nur in qualitativ hochwertigen Uhren verbaut. Die meisten Uhren aus dem Hause Tissot und Certina sind mit Saphir-Uhrglas ausgestattet

Hesalitglas

Hesalitglas – auch als Acrylglas bekannt – ist die günstigste Art von Uhrgläsern und wird nur in wenigen Uhren verbaut. Auf dieser Webseite bieten wir ungefähr 10 unterschiedliche Taschenuhren mit Hesalitglas an. Der Vorteil ist, dass Hesalitglas sehr leicht sind und nicht in Einzelteile zerspringen wenn es kaputt geht. Jedoch ist der Nachteil, dass Hesalitglas anfällig für Kratzer sind und nur über eine Vickers-Härte von ungefähr 500 verfügen – positiv anzumerken ist zudem, dass dieses Uhrglas poliert werden kann, um kleine Kratzer zu entfernen.